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DIE NO!art-BEWEGUNG IN NEW YORK 1960–1964

Von Simon Taylor (1995)

Publiziert in: linkNO!, Ausstellungskatalog, Berlin 1995
Wir sind die ersten Opfer des amerikanischen Faschismus.“ Ethel Rosenberg, 1953

Diese Ausstellung präsentiert NO!art (1960-64), eine obskure, von den Künstlern Boris Lurie, Sam Goodman und Stanley Fisher gegründete New Yorker Kunstbewegung, die zeitgleich mit der Beat-Generation und dem Aufkommen von Neo-Dada einhergeht. Die Tatsache, dass diese Bewegung überhaupt existierte, wurde bisher von den kanonischen Verzeichnissen der amerikanischen Nachkriegskunst verschwiegen - deshalb soll diese Einführung einen Überblick über die NO!art-Künstler im sozialen und historischen Kontext der späten fünfziger und der frühen sechziger Jahre geben. — NO!art wurde zuerst 1960 in der March Gallery, einer Künstler-Kooperative in der 10. Straße, gezeigt, wo die „Vulgär Show“ (1960), die „Involvement Show“ (1961) und die „Doom Show“ (1961) stattfanden. Später folgten die „NO!art Show“ (1963) und die „NO!art Show“ (1964) in der Uptown-Galerie von Gertrude Stein, die von den NO-Künstlern kontrolliert wurde. Ähnlich wie die Situationisten und die Affichisten in Europa entlarvte auch das antikapitalistische Werk der NO-Künstler die Fadenscheinigkeit der Konsumgesellschaft.

Kapitel für den Katalogbeitrag:
Das Zeitalter der Gräueltaten

Kunst/Welt/Politik

Die Realität des Bösen

NO!-Künstler

NO!art-Ausstellungen

Sexualität und Politik

"Dirty Tricks" and "Tricky Dick"

Same old Shit


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©  http://text.no-art.info/de/taylor_no-art-bewegung.html